Schwimmkurse

Die Hauptaufgabe der Wasserwacht ist die Bekämpfung des Ertrinkungstodes und die Durchführung der damit verbundenen vorbeugenden Maßnahmen.
Daher ist die Verbreitung der Schwimmkenntnisse eine wichtige Aufgabe der Wasserwacht .

Die Wasserwacht Krumbach stellt sich seit 1977 diesem Problem. Wir unterweisen Kinder ab 6 Jahren ebenso wie Erwachsenen über 70 Jahren in der Kunst, sich über Wasser zu halten. Mithilfe zahlreicher, engagierter und erfahrener Ausbilder finden jeweils von November bis Februar montags und mittwochs Kinderanfängerschwimmkurse statt. Je nach Bedarf führen wir auch Erwachsenenanfängerschwimmkurse und Kraulanfängerkurse durch.

Unsere Schwimmkurse finden, dank der Unterstützung der Stadtverwaltung Krumbach bzw. jetzt dem Landratsamt Günzburg in der SKG Gymnasium Kleinschwimmhalle statt. Dank der zahlreichen Ausbilder ist es uns möglich in kleinen Gruppen mit ca. sechs Teilnehmern gezielt zu arbeiten. Was sich im Erfolg unserer Kurse niederschlägt. Wir möchten hier an dieser Stelle behaupten, dass 98% unserer „Schüler“ nach 12 Stunden schwimmen.

In der 1. bis zur 6. Stunde werden die allgemeinen Voraussetzungen und Grundlagen zum Erlernen des Schwimmens gelehrt. Der Schüler soll zunächst die Einwirkungen des Wassers in psychischer und physischer Hinsicht erfahren, sich an das Wasser gewöhnen sowie eine eventuell vorhandene Abneigung oder Angst überwinden.

Einwirkungen des Wassers sind im Einzelnen:

  1. Das Wasser als neues Element löst allgemein angenehme, aber auch unangenehme Empfindungen und Gefühle sowie entsprechende Reaktionen aus.
  2. Der Kältereiz des Wassers bewirkt einen Wärmeentzug und belastet Kreislauf und Atmung, hat jedoch auch eine stärkende Wirkung für den Organismus. (unsere Wassertemperatur beträgt 26°C; die Lufttemperatur in der Halle ist 30°C)
  3. Der Widerstand des Wassers erfordert veränderte Bewegungskoordinationen und einen anderen Kräfteeinsatz als an Land.
  4. Der Druck des Wassers erschwert die Atmung.
  5. Auftrieb und Abtrieb im Wasser vermitteln, neben ähnlichen Erfahrungen wie beim Widerstand und Druck, auch solche über richtiges Atmen und damit über die Tragfähigkeit des Wassers.
  6. Das Eindringen von Wasser in Mund und Nase kann die Atmung stören oder Unsicherheit auslösen.

Jeder Schwimmschüler soll im Vorkurs die allgemeine Wasservertrautheit erlangen, ohne zunächst die Bewegungen einer bestimmten Schwimmart erlernen zu müssen. Wasservertrautheit wird erzielt durch WASSERGEWÖHNUNG – AUFTRIEB – TAUCHEN – GLEITEN
Ab der 6. Stunde kann bei ausreichender Wasservertrautheit des Kursteilnehmers mit einem raschen Erlernen der einzelnen Bewegungsabläufe sowie der Gesamtbewegung und damit auch der gewünschten Dauerleistung gerechnet werden.

Die Gesamtheit versteht sich beim Brustschwimmen in einer ganzheitlich-rhythmischen Bewegung. Aus didaktischen Gründen werden zunächst die Einzelbewegungen der Beine und Arme gelehrt, erlernt und geübt.

Beginn und Schwerpunkt der Übungen für das Brustschwimmen ist die Beinbewegung, da der Hauptvortrieb beim Brustschwimmen durch sie erreicht wird. Auch wird mit der vorwärtstreibenden Beinbewegung eine vorteilhafte, flache Schwimmlage erzielt, während eine übertrieben starke Armbewegung den Oberkörper aus dem Wasser heben und damit eine bremsende, steile Schwimmlage erzeugen kann.

Der Lehrgang für das Brustschwimmen gliedert sich daher unter Berücksichtigung der didaktischen Grundsätze und als Fortsetzung der ersten Hälfte sinngemäß in folgende Übungsschritte:

BEINBEWEGUNG – GLEITEN und BEINBEWEGUNG – ARMBEWEGUNG und ATMUNG – GESAMTBEWEGUNG (Koordination von Bein- und Armbewegung mit Atmung)

 

Die Wasserwacht Krumbach bietet Ihnen folgende Kurse an: