Nachdem das Hotel Fernsteinsee für die Wochenenden schon seit längerer Zeit ausgebucht war, machten sich ein paar Rettungstaucher, denen der Arbeitgeber gnädig war oder die bereits verrentet / pensioniert sind, unter der Woche, auf zum Fernsteinsee. Der Wetterbericht verhieß leider nichts gutes für die geplanten drei Tage. Vor Ort wurden wir jedoch positiv überrascht und die Sonne zeigte sich immer wieder von Ihrer besten Seite und ermöglichte unglaubliche Sichtweiten unter Wasser.

Angekommen am Hotel erfuhren wir dass außer uns kaum Taucher aktuell im Hotel sind und somit für uns fast freie Auswahl bei den Tauchzeiten und den Seen besteht. Für den Samaranger See findet normalerweise eine separate Einteilung statt, da in diesem nur max. 6 Taucher gleichzeitig tauchen dürfen. Der Samaranger See ist aufgrund der unglaublichen Sichtweiten der beliebtere See von beiden. Nach einem Check unserer Logbücher, bei dem wir unseren Tauchlehrer gleich mal mit einer sehr hohen vierstelligen Anzahl an Tauchgängen voran geschickt hatten und somit bei der zuständigen Person ordentlich Eindruck machen konnten, erhielten wir die Tauchgenehmigung und konnten loslegen. Es sei erwähnt dass für den Samaranger See mindestens 100 geloggte Tauchgänge sowie 80 Tauchgänge für den Fernsteinsee nachgewiesen werden müssen um eine Genehmigung zu erhalten.

Anbei ein paar Eindrücke der Tauchgänge im Samaranger See

Sowie vom Fernsteinsee

Nach den Tauchgängen in den doch sehr kalten Seen freuten wir uns auf eine vorgeheizte Sauna sowie ein verdientes Bier. Alles in allem ein gelungener Ausflug den wir sicherlich wiederholen werden. Die Bergseen in Österreich bieten eine willkommene Abwechslung zu den doch meist eher trüben Seen in unserem Umland.

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